Themen / [bildung & more]
Julia Bonk zu den Studierendenprotesten: Master für alle! Bessere Studienbedingungen statt Gebühren durch die Hintertür
 Die Abgeordnete des Sächsischen Landtags, Julia Bonk (DIE LINKE), die an der TU Dresden Neuere und Neueste Geschichte sowie Politikwissenschaften studiert, nahm an der Großdemonstration der Studierenden aus Anlass der in Leipzig stattfindenden Hochschulrektorenkonferenz teil. Dabei sprach sie zu den Studierenden.
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Förderschulen abschaffen?
 In der letzten Zeit ist die SPD mit der Forderung an die Öffentlichkeit getreten die Förderschulen in Sachsen schrittweise aufzulösen und wie nicht anders zu erwarten, hielt die CDU überhaupt nichts davon. Aber was ist eigentlich die Position der LINKEN zu dieser Problematik?
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10.000 gegen Georg!
 10.000 Studierende aus ganz Sachsen demonstrierten am 13.12.2007 in Dresden gegen das sächsische Hochschulgesetz, welches die Mitbestimmungsrechte der Studierenden eindampft
und die Situation der Angestellten (...)
verschlechtert.
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Von Privatschulen lernen?
Ablösung des gegliederten Schulsystems, individuelle Förderung von Kindern, Mitgestaltung und Selbstbestimmung im Lernprozess. Julia Bonk (Linkspartei) über alternative Bildungsansätze und linke Schulpolitik
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Der Weg durch die Hintertür
 Nicht wenige Kommunen hatten in der nächsten Zeit vor ihre z.T. immer noch stark sanierungsbedürftigen Schulgebäude in Stand zu setzen. Die Gelder waren in die Haushalte eingestellt und Fördermittelanträge gestellt. Doch warum kommen die Dinge nicht in Fluss und warum drohen nun mancherorts sogar wieder Schulschließungen, statt eines verstärkten Ausbaus der Schulinfrastruktur? Verantwortung trägt hier vor allem das Kultusministerium das im Frühjahr eine neue Förderrichtlinie zum Schulhausbau erlassen hat und das mit z.T. verheerenden Folgen.
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Gutes Signal aus Hessen
"10.000e Studierende, aber auch Schüler und Eltern sind auf die Straße
gegangen für das Recht auf ein gebührenfreies Studium zu verteidigen.
Wenn die Studiengebühren kippen, ist das nicht der Erfolg dreier
Parlamentsparteien, sondern ein Erfolg der Studierendenbewegung und der
Beharrlichkeit der Aktiven."
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Alle Macht den Rektoren!
In Sachsen liegt der Entwurf für ein neues Hochschulgesetz vor.
Danach verlieren demokratische Gremien an Macht oder werden ganz
abgeschafft, während Unternehmen und Rektoren an Einfluss gewinnen.
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Wirtschaftsvertreter dominieren

Die universitären Verwaltungsstrukturen sind im Umbruch.
Eine Studie hat erste Erfahrungen mit den vielerorts neu eingeführten
Hochschulräten analysiert
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Aus demokratischer Perspektive bedenklich
 Private Investitionen an deutschen Hochschulen hat es immer gegeben
– und wird es immer geben. [...] Ob dies jeweils gesellschaftlich sinnvoll ist,
lässt sich nur konkret und einzelfallbezogen diskutieren und nicht
anhand der Rechtsform »privat«.
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Es geht auch anders: der Hochschulgesetzentwurf der LINKEN
Gesetz zur Reform der Hochschulen im Freistaat Sachsen und zur Änderung der Verfassung des Freistaates Sachsen:
DIE LINKE. setzt in ihrem Gesetzentwurf auf eine Demokratisierung bei gleichzeitiger Erweiterung
der Hochschulautonomie, auf progessive Entstaatlichung.
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Sie verlassen den demokratischen Sektor
 Als im Jahre 2004 die CDU-Alleinherrschaft in Sachsen durch
eine CDU-SPD-Koalition abgelöst wurde und der sicher recht kleine
Partner SPD
das Wissenschaftsministerium übernahm, waren die Hoffnungen groß. Die
geplante sächsiche Hochschulnovelle jedoch ist autoritär und
technokratisch
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Unternehmen Uni
Die meisten Bundesländer haben die Einrichtung von Hochschulräten
beschlossen oder den noch mancherorts bestehenden Kuratorien und
Beiräten weit reichende Befugnisse übertragen. Die mächtigen Gremien
nach dem Vorbild von Aufsichtsräten in Kapitalgesellschaften haben den
Einfluss von Unternehmen auf die Hochschulen deutlich größer werden
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Porsch wirft Leipziger CDU/ FDP Nachwuchs Extremismus der Mitte vor
Nach dem die Leipziger Junge Union und Junge Liberale die Mitglieder des Wissenschaftsausschusses im Landtag auforderten "die
Zwangsmitgliedschaft in der Studentenschaft" abzuschaffen, da ein Großteil der Veranstaltungen der Studentenschaft
"eindeutig linksextremistische Positionen" vertreten würde, kritisiert die Linksfraktion diese Forderung scharf.
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Heike Werner zur Exzellenzinitiative: Wer hat, dem wird gegeben – an Forschung und Lehre wird gespart
Bei aller Freude über die zusätzlichen Finanzmittel, sehen wir mit Sorge, dass zwar die Spitzenforschung an den Hochschulen gestärkt werden soll, die Lehre und das Studium dagegen immer größeren finanziellen Einschränkungen unterliegen.
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Zur Geschichte geschlechtsspezifischer Bildung
 Erst mit der feministischen Theoriebildung der letzten 50 Jahre kam es zu einer vertieften Reflektion der unterschiedlichen Bildungsvoraussetzungen und Bildungssituationen der Geschlechter in Kindergarten, Schule, Berufsausbildung und Hochschule. Pragmatisch gesehen ist die Schaffung von Geschlechtergerechtigkeit im Bildungswesen eine Aufgabe der radikalen Bildungsreform von heute.
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